Webinar: Vibe Coding - Wie selbst programmierte Apps „enterprisefähig" werden
Die Verlockung ist groß: Prozessverantwortliche aus der Produktion, Qualität und Einkauf bauen ihre Softwarelösungen selbst. Ganz ohne Programmierkenntnisse. Die internen Apps explodieren aktuell geradezu.
Doch kein Werk würde den Maschinenbediener die SPS programmieren lassen. Und das aus gutem Grund. Fast alle Enterprise Anwendungen folgen demselben Muster: Sie müssen sicher sein. Sie brauchen Benutzerverwaltung und Rechte. Sie speichern Daten. Sie haben ein Frontend, eine Backend-Logik und Schnittstellen zu anderen Systemen.
Das Startup Arctory versucht VibeCoding „enterprisefähig“ zu machen. Mit Co-Founder Johannes Mohren spreche ich über den richtigen Weg.
| Verantwortlich | Macils |
|---|---|
| Zuletzt aktualisiert | 28.10.2026 |
| Zeitaufwand | 50 Minuten |
| Mitglieder | 38 |

Qualifiziert den Shopfloor
𝗪𝗶𝗿 𝗶𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗠𝗮𝘀𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲𝗻 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗶𝗲 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻
Der OEE-Papst Heinz-Joachim Schulte hat es meiner Meinung nach in seinem Post auf den Punkt gebracht als er schreibt:
Ich beobachte ein Muster, das mir seit 40 Jahren begegnet:
✅ Neue Maschinen für Millionen – 𝙜𝙚𝙣𝙚𝙝𝙢𝙞𝙜𝙩.
✅ Softwarelizenzen für sechsstellige Summen – 𝙜𝙚𝙣𝙚𝙝𝙢𝙞𝙜𝙩.
✅ Schulung der Leute, die das alles am Laufen halten – „𝙥𝙧ü𝙛𝙚𝙣 𝙬𝙞𝙧 𝙨𝙥ä𝙩𝙚𝙧."
Dabei wissen wir doch längst, dass nicht die Technik entscheidet, sondern die Kompetenz und Akzeptanz derjenigen, die mit diesen Maschinen täglich arbeiten. Mehr Kompetenz führt hier unmittelbar zu mehr Produktivität, Qualität, Sicherheit, - und Motivation. Dennoch ist der Shopfloor vielerorts das Stiefkind der Qualifizierung.