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Willkommen in der Lernreise Community 
Entdecken Sie unsere Community für die Produktion von morgen.  Hier pflegen unsere Lernreise Mitglieder ihre Kontakte und teilen Erfahrungen zu Lean Management, Industrie 4.0 und energieeffizienter Produktion.

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„Steal with Pride“ – der ganz legale Weg nach oben


Die Ziele der deutschen Industrie für 2026 sind herausfordernd, will man dem globalen Wettbewerb standhalten. Schnelligkeit und Wirksamkeit sind gefragt.

Hier hilft der Blick über den eigenen Tellerrand. „Steal with Pride“ ist immer noch der schnellste Weg, mit dem Wandel Schritt zu halten.

Mit LernreiseTV gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter: Die besten Fabriken teilen ihr Wissen auf Knopfdruck. Schlanke Prozesse, smarte Lösungen und nachhaltige Produktionskonzepte für die Fabrik der Zukunft. Produktionsexperten teilen ihre Erfahrungen, öffnen ihre Werke und stehen in Diskussionen Rede und Antwort.


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Wer will, findet Wege - Wie der vierfache „Fabrik des Jahres“-Preisträger Voith Garching seine Transformation treibt


Das Voith Turbo Werk in Garching steht wie viele Zulieferer der Automobilindustrie vor großen Herausforderungen. Der Übergang zur Elektromobilität, ein gewachsenes Brownfield-Werk aus den 1960er Jahren und dazu ein Fertigungsstandort im Münchner Hochlohnumfeld. Schnell war klar: Das Werk muss sich neu erfinden, neue Geschäftsmodelle aufbauen, neue Fertigungstechnologien integrieren und dabei die Mannschaft mitnehmen und entwickeln.
Auf LernreiseTV beschreibt das Werk seine preisgekrönte Transformation in Richtung Standortsicherung, #Digitalisierung und #Nachhaltigkeit ausführlich anhand von drei „P“: Products – Production – People.

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Die Keimzelle von Industrie 4.0 in Deutschland - das Bosch Mobility Werk in Blaichach/Immenstadt

Es gibt Werke, die muss man einfach gesehen haben. Ganz oben auf meiner persönlichen „Must have“-Liste steht das Bosch Mobility Werk in Blaichach/Immenstadt. Das Werk ist seit 2012 ein lebendes Lehrbuch in Sachen Industrie 4.0

Deutschlands Pionier in Sachen digitale Fabrik hat die „Pflicht“ längst hinter sich gelassen und zeigt, dass sich der Weg mehr als lohnt, sogar weit über den klassischen Produktionsprozess hinaus:

⏺Beispiel Industrialisierungsprozess: Durch datenbasierte Entscheidungsprozesse gelingen Durchbrüche beim Time to Market, bei der Kosteneffizienz und der Anlaufqualität. Ein klarer Quantensprung durch das perfekte Zusammenspiel der Dimensionen Produkt, Herstellprozess und Daten.

⏺ Beispiel Intralogistik: Vollautomatischer Materialtransport über die Decke von der LKW-Rampe bis direkt in die Montagezelle hinein und zurück. Im Vergleich zu Routenzügen und AGVs ein deutlicher Fortschritt in Sachen Produktivität und Flächennutzung.
⏺ Beispiel Strategie & Führung: Nachhaltiger Erfolg durch exzellente Führungsarbeit und Mitarbeitereinbindung. Stichworte sind hier der Verbesserungsprozess nach dem Hashtag#EFQM

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Wenn Zukunft zur Realität wird - das Siemens Gerätewerk Erlangen

Fahrerlose Transportsysteme nehmen die optimalen Routen durch die Hallen, neue Maschinen werden millimetergenau platziert und Leichtbauroboter trainieren den „Griff in die Kiste“. Das sieht man schon in vielen Vorzeigefabriken, - aber im Gerätewerk Erlangen ist dennoch alles anders. Die Prozesse laufen jenseits der physischen Realität ab, - in Fabrikhallen, die es noch gar nicht gibt. Damit ist das Werk seiner realen Welt weit voraus.

Digitale Zwillinge von Produkten und Prozessen, KI-Modellierungen mit synthetischen Daten und Simulationen in Echtzeit sind die Tools der Zukunft. „Wir können reale Probleme der Fabrik einfacher lösen durch vernetzte Welten“ erklären die Planungsingenieure trocken und wissen genau: Mehr Schnelligkeit und Produktivität versprechen enorme Wettbewerbsvorteile.

➡️ Und genau darum geht es:

⏺ Verkürzung des Time to Market
⏺ Reduzierung des CO2 Footprints
⏺ Senkung der Fehlerquoten
⏺ Reduzierung der Lieferzeiten kundenspezifischer Produkte
⏺ Mehr Output mit der gleichen Mannschaft

Bei diesen Zielwerten konnten Steigerungen von durchweg über 40% erreicht werden. Grund genug für das Weltwirtschaftsforum (WEF), dieses Werk für seine Anstrengungen als digitale Leuchtturmfabrik auszuzeichnen. Willkommen im Industrial Metaverse oder: Wie man die Probleme von morgen schon heute lösen kann.

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Die Digitalisierung der Produktion ist schwierig, teuer und zeitaufwendig, - aber ich habe etwas ganz anderes erlebt.

Der Zufall wollte es, dass ich den Selfmade-Unternehmer und Lean-Enthusiasten Markus Bosse kennengelernt habe. Seit 20 Jahren trimmt er asiatische Unternehmen auf extrem kurze Durchlaufzeiten und hohe Produktivität. Hierzu nutzt er seine Lean Erfahrung und digitale Tools, die er selbst entwickelt hat.

Warum klappt so etwas nur in China, geht das nicht auch im deutschen Mittelstand? Das waren meine ersten Gedanken. Und ich wollte das einmal live erleben.

Dann ging alles ganz schnell. Lars Kinkeldey kannte ein interessiertes Unternehmen in Ostwestfalen, die senne products gmbh. Der Chef Christian Vullhorst war interessiert. Über ein Webinar haben wir noch Mitstreiter aus anderen Unternehmen gewonnen, die neugierig waren und selbst aktiv mitarbeiten wollten. Und schon gings los:

TagebuchTag 1:  Kurzes Hallo, dann wurde der Wertstrom skizziert vom Auftragseingang bis zum Versand.

Im Anschluss kam der 2- stündige große #GembaWalk. Wo sind Wareneingänge und Pufferzonen? Wo ist der Start und das Ende von Prozessschritten? All das soll später automatisch mit Scannern getrackt werden. Ganz nebenbei haben wir noch Beschilderungen und Bodenmarkierungen angebracht, um auch die visuelle Transparenz zu erhöhen. Alles bei laufender Produktion.


Kurzer Mittag, dann haben wir die Prozessschritte aus dem Gemba-Walk ins digitale Kanban-Board übertragen und die erforderlichen 16 Scanner ins WLAN integriert, jeweils für den zu erfassenden Prozessschritt codiert und an den entsprechenden Punkten in der Fabrik angebracht.

Die Auftragspapiere haben wir belassen, aber mit einem Klemmbrett incl. eingebetteten RFID Chip verbunden.

Ob die digitale Infrastruktur auch fehlerfrei funktioniert, haben wir mit einem Dummy Auftrag getestet. Alles perfekt, ohne jede Nacharbeit! So hatten wir noch 30 Minuten Zeit, die realen Aufträge für den nächsten Tag bereits im digitalen Board anzulegen.


Tagebuch Tag 2:
Am Morgen haben wir alle Mitarbeitenden zusammengerufen und ausführlich informiert. Niemand muss mehr oder härter arbeiten, dennoch wird die Fabrik viel schneller und produktiver. Keine Suchzeiten, Fehlteile und unnötigen Wege mehr, - alles fließt. Das kam gut an. Unser Strahlen in den Augen hat sich auf die Mitarbeitenden übertragen. Perfekt!

Dann ging es um Automatisierungen: Wie kommen die Auftragsdaten aus dem ERP System ins Kanban Board, wer bekommt wann automatische emails oder Teams -Benachrichtigungen, wann werden Prozesse eskaliert und wie sollen die Kennzahlenboards aussehen?

Nach 15 Stunden Workshoparbeit auf dem Shopfloor stand die digitale Fabrik und der digitale Zwilling. Einen Besprechungsraum haben wir nie gesehen. Erbsensuppe, Pizza, reichlich Kaffee und Cola waren unser Treibstoff!


Mein GROSSER DANK gilt allen Mitstreitern. Ohne Euch hätte es diese außergewöhnlichen Ergebnisse nie gegeben:



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— Ihr Administrator



Der „Fabrik des Jahres“-Sieger Wilo Group in Dortmund - Leuchtturm einer Smart Factory


Selbstfahrende Tische bahnen sich den Weg zur nächsten Montagestation, Werker werden an Bildschirmen individuell unterstützt, um die verschiedenen Pumpentypen effizient und fehlerfrei zu montieren. Volle Vernetzung ohne Altbestände. Dem Pumpenhersteller WILO hat sich die einzigartige Chance geboten, sämtliche Unternehmens- und Produktionsprozesse auf der grünen Wiese neu zu denken. Entstanden ist ein vielfach ausgezeichnetes Leuchtturmprojekt in Sachen Effizienz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.


Der eigentliche Schlüssel des Erfolgs ist dennoch auf den ersten Blick nicht sichtbar – er liegt im Umgang mit Veränderung:


⏺ Im Mittelpunkt steht immer der Shopfloor und der Mensch
⏺ Ein gelebtes Produktionssystem bildet die durchgängige Basis
⏺ Jede Veränderung gelingt nur mit einer überzeugenden Kommunikation
⏺ Die Führungskräfte übernehmen die wichtige Multiplikatoren-Rolle. Darauf werden sie gezielt vorbereitet.
⏺ Ein Holistischer Verbesserungsprozess von Lean über Six Sigma bis SCRUM bindet Alle ein
⏺ Die Spezialisten von morgen werden selbst entwickelt, Stichwort Fachinformatiker für die Produktion
⏺ Ein Kompetenzmanagementprogramm ermöglicht lebenslanges Lernen für Mitarbeiter am Shopfloor

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